Antriebslosigkeit Depressionen - In 3 Schritten wieder zu mehr Energie

Antriebslosigkeit Depressionen: In 3 Schritten wieder zu mehr Energie

Du hast Depressionen und fühlst Dich antriebslos? Dann lies auf jeden fall weiter, denn in diesem Artikel gebe ich Dir drei Schritte an die Hand, mit denen Du Deine Antriebslosigkeit wieder überwinden kannst.
Wenn Du unter Depressionen leidest, dann kommt Dir das Thema Antriebslosigkeit wahrscheinlich bekannt vor. Antriebslos zu sein bedeutet, dass Du Dich zu gar nichts aufraffen kannst. Selbst die einfachsten Dinge, wie morgens aus dem Bett zu steigen und Deine Alltagsroutinen durchzuführen, den Abwasch zu machen oder die Wohnung aufzuräumen, sind dabei eine echte Herausforderung für Dich. Um dieses Thema und die drei Schritte besser erklären zu können, die ich entwickelt habe, um aus Antriebslosigkeit Depressionen herauszukommen, möchte ich Dir ein bisschen aus meiner eigenen Erfahrung erzählen.

 

 

Als ich vor ca. vier Jahren ganz tief unten in der Depression war, hatte ich allerlei Symptome. Dazu zählten Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, verringerter Appetit und natürlich auch die Antriebslosigkeit.

 

Antriebslosigkeit Depressionen 1

 

Eines Tages aber, hatte ich dann für mich beschlossen, dass jetzt Schluss damit ist und ich wieder zu meiner alten Form zurückkehren und wieder ganz normal am Leben teilnehmen möchte. Dazu musste ich dann natürlich die Antriebslosigkeit überwinden.

Ich entwickelte also einen Plan, mit dem ich es geschafft habe, die Antriebslosigkeit ein für alle Mal hinter mir zu lassen. Genau diese drei Schritte möchte ich Dir nun erklären.

Schritt 1 – Deine Genesung beginnt mit dem Verständnis

Im ersten Schritt geht es erst einmal nur darum, zu verstehen, dass die Antriebslosigkeit ein ganz eindeutiges Symptom Deiner Depression ist. Es gibt unterschiedliche Symptome, die auf eine Depression hinweisen, darunter fallen zum Beispiel: ein gesteigerter Appetit; andere wiederum haben weniger Appetit; Schuldgefühle; Hoffnungslosigkeit; Antriebslosigkeit usw.

Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass, wenn Du unter einer Depression leidest, sich dies bei Dir ganz anders zeigen kann als bei jemand anderem, der ebenfalls Depressionen hat. Ich habe vor einiger Zeit schon mal einen Artikel geschrieben, in dem ich die typischen Symptome einer Depression erkläre.

Eines meiner Symptome war damals die Antriebslosigkeit. So musste ich erst einmal verstehen, dass diese ein klares Symptom meiner Depression ist. Und damit hat alles begonnen.

Du wirst in vielen weiteren Beiträgen von mir immer wieder lesen, dass die Genesung mit dem Verständnis beginnt.
Es ist daher sehr wichtig zu wissen, Du die Depression erst hinter Dir lassen können wirst, wenn Du verstehst, was eigentlich in Dir passiert.
Dies ist also der erste Schritt: Verstehe, dass die Antriebslosigkeit ein eindeutiges Symptom Deiner Depression ist.

Schritt 2 – Antriebslosigkeit Depressionen – Die bewusste Wahrnehmung

Im zweiten Schritt geht es um die bewusste Wahrnehmung der Antriebslosigkeit. Wenn Du wieder das Gefühl hast, Dich zu nichts aufraffen zu können, wieder ans Bett gefesselt zu sein oder, dass der Magnet zur Couch dermaßen stark ist, gehe in mit Deiner Aufmerksamkeit in das Gefühl hinein.

Höre darauf, was Dir Dein Körper gerade sagt und bringe es in Verbindung mit dem ersten Schritt. Nimm die Antriebslosigkeit bewusst wahr und gestehe Dir ein, dass es ein Symptom Deiner Depression ist.

Schritt 3 – Komm‘ mit kleinen Bewegungen in Aktion

Mache kleine Bewegungen. Fange damit an, Dich wieder leicht zu bewegen. Damit meine ich nicht, dass Du Deine Sportklamotten anziehst und mit dem Fahrrad direkt ins nächste Fitnessstudio radelst – das wäre viel zu weit übers Ziel hinausgeschossen. In ein Fitnessstudio zu gehen und den inneren Schweinehund zu besiegen ist sogar für Leute schwer, die keine Depression haben. Du kannst Dir daher sicherlich vorstellen, wie viel schwerer es ist, sich aufzuraffen, wenn man Depressionen hat.

Kleine Bewegungen zu machen bedeutet viel mehr Folgendes: Wenn Du das Gefühl der Antriebslosigkeit bewusst wahrgenommen hast, dann raffe Dich ganz bewusst auf und mache kleine Bewegungen.

Das heißt, fange an, ein paar Schritte in der Wohnung zu gehen. Du musst also ganz bewusst dem Gefühl der Antriebslosigkeit entgegengehen. Das nächste Mal könntest Du zum Beispiel Deine Schuhe anziehen, um raus zu gehen und um einmal um den Häuserblock zu spazieren. Mehr musst Du gar nicht machen.

Wie Du siehst sind das ganz einfache Dinge. Du könntest Dich zum Beispiel in das nächste Café setzen. Wichtig ist nur, dass Du bewusst gegen die Antriebslosigkeit agierst. Du darfst Dich diesem Gefühl nicht hilflos hingeben.

Wiederholung bringt Dich zum Ziel

Mit diesen drei Schritten habe ich es damals geschafft, die Antriebslosigkeit zu überwinden. Dir mögen diese Schritte vielleicht auf den ersten Blick zu simpel wirken – lasse Dich bitte nicht davon einschüchtern. Denke nicht, „Das kann nicht funktionieren, das ist viel zu einfach!“.

Denn ich kann Dir sagen, dass es funktionieren wird, wenn Du diese Schritte immer wieder wiederholst, sobald Du das Gefühl der Antriebslosigkeit spürst.

Antriebslosigkeit Depressionen: Die 3 Schritte noch einmal zusammengefasst:

1. Verstehe, dass die Antriebslosigkeit ein eindeutiges Symptom der Depression ist.
2. Nimm das Gefühl bewusst wahr
3. Mache kleine Bewegungen

Ich habe ein eBook geschrieben, welches sich speziell mit dem Thema Antriebslosigkeit Depressionen auseinandersetzt. Darin zeige ich Dir weitere leichte Aktivitäten, die Du machen kannst, ohne Dich dabei zu überfordern. Dennoch wirst Du die nötige Bewegung bekommen, die Du brauchst.

Du kannst das eBook hier kostenlos herunterladen:

Depression Antriebslosigkeit - eMail-Kurs

Probiere einmal die drei Schritte für Dich aus. Diese werden Dir mit Sicherheit bei der Bewältigung von Depressionen und Antriebslosigkeit weiterhelfen.

Jetzt würde mich noch interessieren: Hast Du schon einmal bewusst etwas gegen Deine Antriebslosigkeit unternommen und hat es funktioniert? Lass mir gerne eine Kommentar da.

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