Negative Gedanken loswerden - Titelbild

Wie Du mit diesen 3 Tipps negative Gedanken loswerden kannst

Negative Gedanken loswerden – wer möchte das nicht? Vielleicht kommt Dir folgendes Szenario sehr bekannt vor: Du stehst am Morgen auf und Deine Gedanken kommen in Dein Bewusstsein. Du verbringst den ganzen Tag immer wieder mit denselben Gedanken und abends, wenn Du ins Bett gehst, ist Dein Gedankenkarussell noch immer am Laufen.

Wenn Du das Problem kennst und Du Dein Gedankenkarussell stoppen möchtest, dann lies weiter. In diesem Artikel werde ich Dir 3 Tipps mit an die Hand geben, mit denen Du Dein Gedankenkarussell stoppen und negative Gedanken loswerden kannst.

 

 

Um das Gedankenkarussell besser verstehen zu können, möchte ich Dir mal ein Beispiel geben. Wenn ich Dir sage: „Denke jetzt nicht, aber auch wirklich nicht, an einen grünen Elefanten!“, was macht Dein Gehirn? – Es produziert einen grünen Elefanten. Und genauso verhält es sich auch mit dem Gedankenkarussell.

 

Negative Gedanken loswerden grüner Elefant

 

Während sich Dein Gedankenkarussell dreht, wirst Du immer wieder negative Gedanken wahrnehmen. Wären es positive Gedanken, würden sie Dich wohl kaum stören. Aber gerade weil Du diese negativen Gedanken eigentlich gar nicht denken möchtest, setzen sie sich bei Dir im Kopf ab.
Und um aus dem Gedankenkarussell herauszukommen und negative Gedanken loszuwerden, gibt es drei Möglichkeiten, die mir damals auch geholfen haben, um das lästige Gedankenkarussell zu stoppen.
Diese möchte ich Dir gerne mit an die Hand geben.

Negative Gedanken loswerden, indem Du sie zulässt – Tipp Nr. 1

Eine Möglichkeit, um Dein Gedankenkarussell zu stoppen, ist, dass Du Deinen Gedanken einmal ganz bewusst Raum lässt. Lass ihnen einfach mal freien Lauf und schaue, wo Dich Deine Gedanken hinführen.

Alleine deswegen, da Du jetzt nicht versuchst Deine negativen Gedanken loszuwerden und zu unterbrechen, werden sich Deine Gedanken nach der Zeit in Luft auflösen. Es hört sich zwar sehr einfach an, aber es funktioniert tatsächlich.

Wie ich Dir weiter oben schon gesagt habe, Dein Gedankenkarussell setzt sich deswegen bei Dir im Kopf fest, weil Du gar nicht daran denken möchtest. Wenn Du jetzt aber anfängst Deinen Gedanken einfach freien Lauf zu lassen und Dir sagst: „Ja, dann denk ich halt jetzt einfach mal den Gedanken zuende, auch wenn sie noch so schrecklich sind – das ist in Ordnung!“, dann wirst Du feststellen, dass der Schrecken vor diesen Gedanken mit der Zeit verloren geht. So kannst Du negative Gedanken loswerden.

Probiere es einmal aus. Setze Dir keine Schranken nach dem Motto: „Das darf ich nicht denken, das ist unanständig oder es ist viel zu schrecklich“ – das mag durchaus sein. Lass Deinen Gedanken dennoch einfach mal freien Lauf und schaue, wo sie Dich hinführen.

Bringe Deine Gedanken zu Papier – Tipp Nr. 2

Die zweite Möglichkeit, wie Du negative Gedanken loswerden kannst, ist, dass Du Dir diese Gedanken einmal aufschreibst. Es ist sehr hilfreich, wenn Du Deine Gedanken zu Papier bringst. So kommen sie einfach mal aus dem Kopf heraus. Das hat auch eine leicht therapeutische Wirkung, wenn Du anfängst Deine Gedanken, die Dich so belasten, aufzuschreiben.

Die Gedanken belasten Dich, deswegen sind sie bei Dir ja im Kopf so fest verankert und Du kannst eigentlich gar nicht davon abschalten. Schreibe deshalb mal Deine Gedanken auf – auch, wenn sie noch so schrecklich sind oder wenn Du das Gefühl hast, dass Du das nicht aufschreiben möchtest, da Du es dann schwarz auf weiß hast – gerade dann solltest Du diese Gedanken aufschreiben.

Meditiere mit Deinem Atem und beobachte Deine Gedanken bewusst – Tipp Nr. 3

Gedankenkarussell stoppen - negative Gedanken loswerdenDie dritte Möglichkeit, wie Du negative Gedanken loswerden kannst, besteht darin, dass Du anfängst zu meditieren. Du musst keine Angst haben, dass ich jetzt total esoterisch werde und Dir sage, dass Du mit Räucherstäbchen durch die Wohnung laufen sollst – das meine ich nicht damit.

Viel mehr meine ich damit einfach nur, dass Du Dich hinsetzt, Deine Augen schließt und ganz bewusst ein- und ausatmest. Das Einzige, worauf Du Dich fokussierst, ist Dein Atem.

Dir werden da mit Sicherheit zigtausend Gedanken gleichzeitig durch den Kopf schießen. Unter anderem natürlich auch Dein Gedankenkarussell, die sich stets wiederholenden Gedanken, aber das macht überhaupt nichts.

Beobachte diese Gedanken und dann lasse sie einfach weiterziehen. Versuche nicht, diese zu stoppen oder irgendwie zu intervenieren nach dem Motto: „Nein das geht nicht, das darf ich nicht denken!“ – lasse sie einfach zu.

Unter diesen Blog-Artikel setze ich Dir einen Link, wo Du Dir kostenlos MP3‘s herunterladen kannst, womit Du sehr leicht in einen entspannten Zustand kommst.

Ich selber nutze diese MP3s noch immer. Diese sind wirklich total entspannend und helfen dir dabei, wenn Du negative Gedanken loswerden möchtest. Du wirst darin Meeresrauschen und Vogelgesänge hören.

Mit diesen Hintergrundgeräuschen wird es Dir leicht fallen, einfach abzuschalten. Und das ist ja das, was Du möchtest, oder?! Dein Gedankenkarussell stoppen.

 

Meditation gegen Depression

 

Noch einmal zusammengefasst:

Im ersten Tipp lässt Du Deinen Gedanken einfach freien Lauf. Setze Dir keine Schranken, sondern beobachte einfach Deine Gedanken wo sie dich hinführen.
Im zweiten Schritt schreibst Du Deine Gedanken auf und bringst sie zu Papier und damit auch aus Deinem Kopf.
Im dritten Schritt meditiere.

Die MP3s findest Du hier:

Meditation gegen Depression

Damit wirst Du es leicht haben, endlich mal zur Ruhe zu kommen.

Wenn Dir dieser Blog-Post gefallen hat und bestenfalls auch weitergeholfen hat, dann freue ich mich sehr über Dein Feedback. Teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden, wenn Du denkst, dass ihnen diese Tipps weiterhelfen könnten.

Ebenfalls freue ich mich über jeden Kommentar. Ich würde gerne wissen, wie Du mit dem Gedankenkarussell umgehst. Vielleicht hast Du eine Strategie entwickelt, wie Du Dein Gedankenkarussell am besten in den Griff bekommst.

Du findest mich auch auf Youtube und kannst dort meinen Kanal abonnieren, auf dem ich mit Euch meine Erfahrungen teile und erzähle, wie ich es geschafft habe aus der Depression herauszukommen.

In diesem Sinne, alles Gute und bis zum nächsten Mal!

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