Meditation und Depression

So hilft Dir die Meditation bei deinem Kampf gegen die Depression

Depression ist auf der ganzen Welt ein großes Problem.

  • Weltweit leiden schätzungsweise 350 Millionen Menschen an einer Form von Depression.
  • Aktuell haben ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Depression zu tun. Tendenz steigend
  • Aber nur 35 % suchen sich professionelle Hilfe
  • Junge Erwachsene zwischen 15 und 34 sind zunehmend von psychischen    Gesundheitsproblemen wie Angststörungen und Depressionen betroffen.
  • Frauen haben ein zweimal höheres Risiko als Männer, eine Depression zu erleiden

Quelle: frnd.de

Depression ist eine diagnostizierte psychische Erkrankung Das sind doch mal echt krasse Zahlen, oder?!

Depression ist eine diagnostizierte psychische Erkrankung, bei der verschiedene Symptome mit einem generellen Gefühl der Niedergeschlagenheit einhergehen, welches mindestens zwei Wochen anhält. Während jeder von uns ab und an einmal depressive Gefühle oder Traurigkeit erlebt, ist eine klinische Depression deutlich ernster und erfordert medizinische Behandlung.

Es gibt viele Faktoren, die zu einer Depression führen können. Diese Krankheit betrifft sowohl Teenager als auch Erwachsene mittleren Alters und Senioren. Tatsächlich sind schwere depressive Erkrankungen die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit bei Personen zwischen 15 und 44 Jahren.

Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, wird durch mehrere Faktoren erhöht, wie zum Beispiel genetische Vorbelastung, Traumata, Trauer, Verlust, bestimmte Medikamente, ein einschneidendes, negatives Erlebnis oder Drogenmissbrauch.

Antidepressiva, welche von Psychiatern verschrieben werden, können Dir zwar bei vielen Formen von Depression helfen, aber Du kannst die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Genesung auch selbst erhöhen, indem Du bestimmte natürliche Therapien und Methoden anwendest.

Medikamente allein sind zwar eine Option, aber ich bin davon überzeugt, dass zusätzliche Maßnahmen wie z.B. Psychotherapeut, Meditation, etc. Deine Heilung schneller und tiefgreifender unterstützt.

Einer der besten Wege, Depression entgegenzutreten (oder sie in einigen Fällen sogar zu heilen), ist die Meditation. Ich zeige Dir hier vier Gründe, warum Meditieren meiner Meinung nach so wirkungsvoll im Kampf gegen die Depression ist:

  1. Meditation erhöht die Konzentration der Neurotransmitter

Meditation gegen depression erhöht die Konzentration der Neurotransmitter Antidepressiva wirken, indem sie auf künstliche Weise die Konzentration der Neurotransmitter in Deinem Gehirn erhöhen. Meditation macht genau dasselbe, indem sie die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin anregt. Wenn die Konzentration dieser zweier Chemikalien im Blut sinkt, wirst Du traurig und nach und nach immer depressiver.

Eine Studie der University of Montreal hat nachgewiesen, dass Meditation eine Möglichkeit darstellt, auf natürlichem Wege den Serotonin- und Noradrenalinspiegel anzuheben.

  1. Meditation reaktiviert den Hippocampus

Meditation gegen depression reaktiviert den Hippocampus Wenn man das Gehirn eines Depressionspatienten mit dem eines gesunden Menschen vergleicht, so fallen mehrere Unterschiede auf. Einer der Wege, auf dem eine Depression das Gehirn angreift, ist die Schwächung des Hippocampus. Diese Gehirnregion ist dafür bekannt, eine wichtige Rolle für Dein Gedächtnis und die räumliche Wahrnehmung zu spielen.

Ein Forscherteam der University of Washington in St. Louis fand im Rahmen einer Studie im Jahre 1996 heraus, dass der Hippocampus bei Menschen, die an Depression litten, im Vergleich zu gesunden Menschen stark unterentwickelt war. Daraus schlossen sie, dass sich der Schaden am Hippocampus mit zunehmender Dauer der Depression verschlimmert.

Glücklicherweise ist dieser Schaden nicht permanent, und Meditation kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Hippocampus zu reaktivieren. Selbst wenn Du nicht an Depression leidest, wird Meditation Deinen Hippocampus stärken und damit Dein Risiko verringern, jemals an Depression zu erkranken.

 

Meditation gegen Depression

 

  1. Meditation deaktiviert das Depressionszentrum des Gehirns

meditieren gegen depression Wann immer Du Deine “Kampf-oder-Flucht”-Reaktion auslöst, zum Beispiel, wenn Du mit Karriereproblemen, Beziehungssorgen und finanziellen Nöten konfrontiert bist, flutest Du Deinen Körper mit einem Cocktail aus schädlichen Hormonen. Diese Stressreaktion wird in einem Teil des Gehirns ausgelöst, die Amygdala heißt.

Wann immer Deine Amygdala “überhitzt”, werden verschiedene Hormone freigesetzt, die Deine Psyche in Mitleidenschaft zieht. Es gibt jedoch einen einfachen Weg, die Amygdala abzukühlen! Eine Studie von Neurowissenschaftlern der Harvard University fand heraus, dass Meditation einem nicht nur dabei hilft, die Kampf-oder-Flucht-Reaktion zu kontrollieren, sondern auch die Amygdala schrumpfen lässt.

  1. Meditation lässt Dich eins werden mit Dir selbst

Meditation lässt Dich eins werden mit Dir selbst Viele Menschen leiden an Depression, weil sie sich unvollständig fühlen. Manche entwickeln diese Krankheit nach dem Verlust eines geliebten Menschen oder nach einem einschneidenden Erlebnis wie einer Scheidung. Andere, die ihr Leben ihrem Job widmen, können erkranken, wenn sie gefeuert werden. Wieder andere leiden an einem chemischen Ungleichgewicht, das dann zu einer klinischen Depression führt.

Jedes Mal, wenn sich ein wichtiger Teil Deines Lebens ändert, kannst Du Dich unvollständig fühlen, was dann schnell zu einer Depression führen kann. Meditation führt dazu, dass Du Dich wieder komplett fühlst und in die Spur zurückfindest.

Die besten Arten von Meditation gegen Depression

Es gibt viele verschiedene Arten von Meditation. Achtsamkeitsmeditation ist aber sicherlich eine sehr gute Wahl. Eine Studie von Psychologen der University of Exeter zeigt klare Hinweise darauf, dass Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (im Englischen MBCT) effektiver gegen Depression helfen könnte als psychotherapeutische Behandlung oder Medikamente. Jetzt kommt der Knaller… Nach vier Monaten Teilnahme an dieser Therapie fühlten sich drei Viertel aller Probanden so gut, dass sie ihre Antidepressiva absetzen konnten.

Mark Williams, Professor für klinische Psychologie an der Universität Oxford und Leiter des Teams, das die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie entwickelt hat, stellte in diesem Zusammenhang fest, dass negatives Brüten ein Hauptmerkmal depressiver Patienten sei. Ich muss sagen, dass ich dies nur zu gut kenne. Ich habe mich so oft in einem Gedankenkarrussel wiedergefunden, das einfach nicht anhalten wollte.

Bei psychisch gesunden Menschen kommen traurige Gedanken und gehen, wohingegen Depressionspatienten diese als Dauerzustand erleben, was den Hauptaspekt dieser Krankheit ausmacht. Die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie geht genau dieses Brüten an und lehrt Dich, Mitgefühl mit Dir selbst und anderen zu zeigen.

Sie nutzt dabei Achtsamkeitsmeditation, bei der Du mit geschlossenen Augen stillsitzt und Dich einfach auf Deinen Atem konzentrierst. Der Fokus auf den Atemrhythmus hilft Dir dabei, Abstand zu gewinnen und zu realisieren, dass Gedanken kommen und gehen. Eine sehr schöne Meditation, die ich gerne mache, ist, meine Gedanken einfach zu beobachten. Was kommt mir in den Sinn und welcher Gedanke folgt danach…? Du wirst sehen, dass Deine Gedanken eine wahre Zufallsproduktion sein kann.

Sofern Du noch nie meditiert hast und nicht sicher bist, wie das geht etc. kann ich Dir folgenden Kurs empfehlen. In diesem Kurs nimmt Dich Chantal Perrinjaquet an die Hand und macht mit Dir geleitete Meditationen. Perfekt für den Einstieg.

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