So vermeidest du Stress – Deine Depression wird’s Dir danken

Positiver Stress kann gut für Dich sein, aber wenn er chronisch wird, kann er chemische Reaktionen in Deinem Körper und Gehirn auslösen, welche sich langfristig zu einer schweren Depression entwickeln können.

Jeder erlebt hin und wieder mental zermürbende Situationen in seinem Leben: der Verlust eines geliebten Menschen, eine Scheidung, ein Umzug und so weiter…

Hochzeit Depression

Selbst positiver Stress, zum Beispiel bei der eigenen Hochzeit, der Geburt eines Kindes, dem Kauf eines neuen Hauses oder der Fahrt in den Urlaub, kann negative Konsequenzen haben und möglicherweise eine depressive Phase bedingen.

Einige Menschen haben im Vergleich zu anderen schlicht eine geringe Stresstoleranz und verfügen nicht über die Bewältigungsmechanismen, um sich ankündigende Depressionen im Keim zu ersticken.

Daher ist es wichtig, die Mechanismen zu verstehen, welche von andauerndem Stress ausgelöst werden, und zu lernen, wie man verhindern kann, dass daraus eine Depression erwächst.

Stress bedingt Depression Akuter Stress steht in Zusammenhang mit primitiven Instinkten wie Angst und der Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Wenn Dir etwas Angst einjagt oder unruhig macht, produziert Dein Körper das Stresshormon Cortisol. Dieses hält Dich in Alarm- und Einsatzbereitschaft. Wenn der Stress allerdings dauerhaft wird, macht Dich das Cortisol angespannt und bringt Dein Serotonin- und Dopaminspiegel aus dem Gleichgewicht. Diese beiden Hormone helfen Dir aber wiederum dabei, glücklich und entspannt zu sein.

Ein Teil des Problems hängt mit den ungesunden Bewältigungsmechanismen zusammen, die viele Leute nutzen, um stressreiche Phasen zu überstehen. Vielleicht gehst Du nicht mehr aus dem Haus, wenn Du Dich nicht gut fühlst, und versuchst, die fehlenden sozialen Kontakte durch Fernsehen, Alkohol oder Rauchen zu kompensieren.

Dadurch fühlst Du Dich allerdings noch schlechter, und die negativen Gedanken, die Du in Bezug auf Dich selbst habst, verschlimmern die Situation weiter. Also trinkst, isst oder rauchst Du noch mehr. Die Abwärtsspirale hat begonnen und der Schneeballeffekt nimmt seinen Lauf.

Es ist von größter Bedeutung, dass Du erkennst, wenn Du damit beginnst, gute Bewältigungsmechanismen gegen schlechte auszutauschen, damit Du depressiven Phasen vorbeugen kannst.

           

Mögliche Symptome einer Depression:

  • Frustessen
  • Ausreden, um nicht ausgehen oder Sport treiben zu müssen
  • Der Konsum von Alkohol oder Tabak, um unerwünschte Gefühle zu überdecken
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme

 

12 Aktivitäten, die Du noch heute tun kannst, um Dich schon morgen besser zu fühlen:

  • Auch wenn es noch so schwer ist – und ich weiß wovon ich spreche – bemühe Dich umso mehr darum, mit Freunden und anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Setze Dir zum Ziel, jeden Abend einen Freund anzurufen, am besten zwei- bis dreimal pro Woche einen anderen. Das Gefühl, sozial vernetzt zu sein, wird Dir dabei helfen, Deine Laune zu heben.
  • Stelle sicher, dass Du gesunde, nährstoffreiche Nahrung zu Dir nimmst und Junkfood sowie zuckerhaltige Getränke meidest. Durch den Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate bleibt Deine Laune ausgeglichen und Du entwickelst eine Immunität gegen Stimmungsschwankungen.
  • Ermittle den Grund für Deinen Stress – Es ist sehr wichtig, Deine eigenen Stressreaktionen zu verstehen, also zu lernen, wie sich Stress auf Dich persönlich auswirkt und was ihn verursacht. Nutze diese Informationen, um Dein Leben so gut wie möglich auf Stressreduktion auszurichten. Das Führen eines Tagebuches ist eine gute Methode, um herauszufinden, was Dich unter Druck setzt. Vergiss dabei nicht, dass diese Auslöser auch abhängig von Deinem jeweiligen Erschöpfungszustand und anderen Faktoren sind. Sobald Du gelernt hast, mit Stress umzugehen, wirst Du Deinen psychischen Gesundheitszustand drastisch verbessern und Dich bestmöglich gegen Depression wappnen können.
  • Teile Dir Deine Zeit ein – Sinnvolles Zeitmanagement ist eine Fähigkeit, die vielen abgeht, da wir vollkommen in der Hektik des Alltags gefangen sind. Überforderung auf Grund des Fehlens von Strukturen und einer klaren Ausrichtung führt schnell zu mangelhafter Entspannung und Selbstfürsorge, was wiederum früher oder später zu einer Depression führen kann. Nimm Dir Zeit und denke darüber nach, um besser mit Deinem eigenen Stress fertigzuwerden und das Risiko, an einer Depression zu erkranken, zu verringern.
  • Denke positiv – Belohne Dich selbst, wenn Du erfolgreich bist, und versuche, nicht zu sehr über Niederlagen nachzugrübeln. Akzeptiere, dass Du auch Deine Grenzen hast und nicht immer bei allem Dein Ziel erreichen kannst. Anstatt Deinem Geist zu erlauben, sich an den Dingen aufzuhängen, die Dir schwerfallen, solltest Du Dich auf jene konzentrieren, bei denen Du erfolgreich bist.
  • Wenn möglich, verzichte auf Alkohol und Zigaretten!
  • Behandle Dich selbst mit Liebe und Mitgefühl. Sei freundlich zu Dir selbst und gönne Dir ab und an eine Wohlfühlbehandlung, wie zum Beispiel Yoga oder eine Massage.
  • Stelle sicher, dass Du regelmäßig Sport treibst und an die frische Luft kommst.
  • Auch ein Spaziergang in der Natur kann sehr heilsam sein.
  • Ich kann Dir nur empfehlen, einen Psychotherapeuten zu suchen.
  • Meditation und bewusste Entspannung können wahre Wunder wirken.
  • Menschen, mit denen man lachen kann, das Üben in Dankbarkeit und der Fokus auf positive Gedanken sind alles Dinge, die sich als hilfreich erwiesen haben, wenn man optimistisch durchs Leben gehen, glücklich bleiben, Stress reduzieren und Depression fernhalten möchte.

In diesem Blogartikel habe ich schon über die Power von Meditation im Kampf gegen Deine Depression geschrieben. Ich persönlich meditieren regelmäßig und muss sagen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Es hilft wirklich um Dein Gedankenkarussell anzuhalten.

Hierfür nutze ich MP3’s, die es mir ermöglichen, schnell in einen entspannten Zustand zu kommen. Und das ist ja das, was wir möchten. Richtig?!

Du kannst Dir hier eine kostenlose MP3 herunterladen, sodass Du es gleich einmal ausprobieren kannst.

 

Meditation gegen Depression

1 Comment

Leave A Response

* Denotes Required Field